HannoVERBLÜFFT - Unser Wissensformat


Mit unserem neuen Format "HannoVERBLÜFFT" werden wir Ihnen/euch regelmäßig kleine wissenswerte und spannende Fakten über Hannover präsentieren. 

HannoVERBLÜFFT: Das Welfenschloss


1879 zog die "Königliche Technische Hochschule" in das eigens umgebaute Welfenschloss, welches ursprünglich als Hauptsitz des Königreichs Hannover geplant war. Aus der anfangs kleinen Zahl von "Schülern" sind inzwischen rund 30.000 Studierende, 3.100 WissenschaftlerInnen und 150 Institute an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover geworden. Das Welfenschloss bildet heute das Zentrum der Universität.

HannoVERBLÜFFT: Nana Caroline


Kennen Sie Caroline? Sie trohnt neben den beiden anderen Nanas am Leineufer und wurde nach Caroline Herschel, einer berühmten Astronomin, benannt. Geboren wurde diese am 16. März 1750 in Hannover und starb auch hier am 9. Januar 1848. Allerdings verbrachte sie 50 Jahre ihres Lebens in England und feierte dort ihre wissenschaftlichen Erfolge. Fast ein Jahrhundert hat sie erlebt! Genau waren es 97 Jahre, 9 Monate und 24 Tage, als sie mit heiterer Ruhe und bei völliger Geisteskraft entschlief, wie auf ihrem Grabstein auf dem „Gartenfriedhof“ zu lesen ist. Neugierig geworden? Bei „Frauen an der Leine“ erfahren Sie mehr über sie und die anderen Nanas.

HannoVERBLÜFFT: Die Nord/LB


Nachdem die Voraussetzungen geschaffen worden waren ging alles sehr schnell, innerhalb von vier Jahren wurde der riesige Neubau der Norddeutschen Landesbank errichtet, am 20. Juni 2002 fand die Eröffnungsfeier statt. Das Urteil der hannoverschen Bevölkerung war enthusiastische Begeisterung einerseits und der Vorwurf des Größenwahns andererseits Stolze 18 Geschosse hat der Turm und erreicht damit die Höhe von 83 Metern, das Neue Rathaus ist höher!

HannoVERBLÜFFT: Die Villa Beckedorf


Die Villa Beckedorf - das einst vom hannoverschen Hofarchitekten Georg Ludwig Friedrich Laves 1823 als Gartenhaus für die Gräfin von Beckedorf errichtete Gebäude versteckt sich heute am Limmerbrunnen, fernab der Innenstadt. Hierhin wurde es bereits 1873 - zur Blütezeit der Heilwasserquellen am Limmerbrunnen - von seinem ursprünglichen Standort im Georgengarten versetzt. Schon gewusst?

HannoVEBLÜFFT: Der Tiedthof


Der heutige "Tiedthof" an der Goseriede wurde im Jahr 1910 als Haus der hannoverschen Gewerkschaften erbaut und hieß im Volksmund "Der rote Block". Schon damals gab es dort neben verschiedenen Geschäftsstellen z.B. auch ein Restaurant, ein Kino und andere Kultureinrichtungen. Den heutigen Namen bekam das Gebäude nach der Übernahme der Textilfabrik Konrad Tiedt 1953. Heute ist der Komplex Geschäftshaus, Veranstaltungszentrum und durch verschiedene Lokale Treffpunkt zugleich. 

HannoVERBLÜFFT: Der Beginenturm


Seinen Namen trägt er wegen seiner Lage, im Garten des Beginenkonvents. 1357 erbaut als letzter und wohl stärkster Turm der Stadtbefestigung. Bis zu 3 m dick ist das Fundament! Als Baumaterial verwendete man Steine der abgebrochenen Georgskirche, dem Vorgängerbau der heutigen Marktkirche.

HannoVERBLÜFFT: Die Eilenriede hat Geburtstag


Ganz schön alt ist unser Stadtwald! Seit 1371, also seit 650 Jahren, gehört die Eilenriede durch herzogliche Schenkung den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt. Das ist ein Grund zum Feiern. Gegenüber vom Pferdeturm in Kleefeld beginnt der etwa 700 m lange Erkundungspfad. Wir wünschen viel Spaß beim interessanten Waldspaziergang.

HannoVERBLÜFFT: Mahnmal der jüdischen Synagoge


Zwei Daten – zwischen ihnen liegen 68 Jahre! Vergesst nie, so werden wir gemahnt! Hier stand die jüdische Synagoge Hannovers, 1870 wurde sie eingeweiht. Sechs Jahre lang hatte man am stattlichen Klinkerbau gearbeitet, die jüdische Gemeinde gehörte ganz selbstverständlich zur Stadt. Es war aber doch nicht so, das zeigten die lodernden Flammen der Reichspogromnacht am 9. November 1938. Die Feuerwehr hatte viel zu tun, mit einem Wasserring schützte sie die Gebäude ringsum, sie blieben unbeschädigt.

Unsere Stadtführung Hannover unterm Hakenkreuz zeigt Stätten der Verfolgung und des Wiederstandes.

HannoVERBLÜFFT: Bödekerengel


Was ist ein Bödekerengel?
Etwas sehr Irdisches, denn in seiner Kassette sammelt er Spenden. Nur einen von den 15, die der Marktkirchenpastor Bödeker aufstellen ließ gibt es noch auf dem Friedhof Engesohde. Bödeker verstand es meisterhaft anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen und galt „als Genie im Wohltun“. 64 Wohltätigkeitsvereinen, in denen er Mitglied war kümmerten sich um viele Menschen wie arme, kranke Kinder, verdorbene Knaben oder vom Branntweinteufel Besessene. Pastor Bödeker starb 1875.
Auf dem Friedhof Engesohde bieten wir auch eine Stadtführung an, die Ihnen auf lebendige und interessante Weise die Besonderheiten dieses Ortes nahebringt.

HannoVERBLÜFFT: Die Sonnenuhr an der Marktkirche


Wir stellen Ihnen diese Sonnenuhr an der Südseite der Marktkirche vor: Ist sie die älteste Uhr Hannovers?
Man vermutet, es soll sie schon an der Vorgängerkirche gegeben haben. Als sie angebracht wurde, war unser Tag noch nicht in Stunden eingeteilt, die Uhr zeigt Gebetszeiten an. Alle drei Stunden, beginnend mit 6 Uhr morgens, sollte man Gott anrufen. „Dem Glücklichen schlägt keine Stunde“, sagt ein Sprichwort – stimmte das damals?

HannoVERBLÜFFT: Die hannoversche Victoria


Die hannoversche Victoria steht auf der Siegessäule am Waterlooplatz. Der Entwurf für die Säule stammte von Hofbaudirektor Laves, Künstler der Skulptur war August Hengst. Die Dame auf der Spitze ist aus Kupfer, immerhin 6,30 m hoch und hatte den stolzen Preis von 200 Louis d’or. Den endgültigen Sieg über Napoleon, an dem auch die hannoversche „Kings’s German Legion“ beteiligt war, galt es zu feiern. Die Beutekanonen mit dem Kaiserlichen „N“ kann man am Sockel bewundern.

HannoVERBLÜFFT: Das Polizeipräsidium


Eine grimmige Fratze bewacht einen Eingang zur Polizeidirektion in der Hardenbergstraße in Hannover. 1903 wurde das Gebäude fertiggestellt, der Polizeipräsident residierte hier, aber auch das Gefängnis war hier untergebracht. Fritz Haarmann, der berühmt-berüchtigte Serienmörder hat hier eingesessen. Heute werden die alten Zellen im Ausnahmefall als Polizeigewahrsam genutzt, wenn viele Menschen zum Beispiel nach Übergriffen bei einem Fußballspiel oder einer Demonstration gleichzeitig arretiert werden.

HannoVERBLÜFFT: Ein Projekt in der Calenberger Neustadt


Dies ist ein kleines Projekt in der Calenbeger Neustadt und heißt: „Baulücke“
Dort wurde von Nachbarn ein Urban-Gardening-Projekt gemacht. In einer Baulücke zwischen den Wohnhäusern wurden mehrere Hochbeete, Sitz - und Liegemöglichkeiten geschaffen.
Jede und Jeder darf bepflanzen und später auch ernten.
Ein Hinweisschild bittet darum, moderat zu ernten, damit auch Andere etwas abbekommen.
Tolle Idee!

HannoVERBLÜFFT: Der Gartenfriedhof


Was bedeutet die Schlange auf einem Grabstein? Sie beißt sich selbst in den Schwanz und so entsteht ein Kreis. Diese geometrische Figur ohne Anfang und Ende ist ein christliches Ewigkeitssymbol. Auf dem Gartenfriedhof gibt es viele Symbole wie Schmetterlinge, Fackeln, Krüge oder Palmblätter. Bekannte hannoversche Persönlichkeiten sind hier bestattet, aber auch ein „Menschenfressergrab“ und ein „geöffnetes Grab“ sind zu entdecken. Lust, mal vorbeizukommen?

HannoVERBLÜFFT: Die Pferdetränke


An diesem Brunnen können Pferde trinken und die Wasserrinne unten ist für den Hundedurst. Die Pferdetränke steht in Kleefeld gegenüber dem Pferdeturm. Der heißt aber nicht deshalb so, weil sich seit vielen Jahrhunderten Reiter hier treffen, sondern weil der städtische Pferde- und Fohlenstall hier war. Heute meist zum Vergnügen gehalten hat früher der ein PS-Motor Lasten gezogen.

Mehr über Kleefeld gibt es bei „Von Gärten, großen Villen und Genossen“

HannoVERBLÜFFT: Das achteckige Türmchen


Sind sie schon einmal an diesem Objekt in Hannover vorbeigefahren oder vorbeigegangen und haben sich auch oft gewundert, was das wohl sein könnte?
Es steht am Ende des Fußgängertunnels unter dem Friederikenplatz, direkt an der Leine am Ufer. Ein achteckiges Türmchen.
Wir verraten Ihnen was das ist: Das Überbleibsel eines Siels aus dem 16. Jahrhundert!

HannoVERBLÜFFT: Eine Krone für Hannover


Im 19. Jahrhundert wurde Hannover ein Königreich! Das Leineschloss wurde aufpoliert, gekrönte Häupter und ihr adliger Hofstaat wandelten durch prunkvolle Säle und feierten opulente Feste. Heute sind nur noch die Laternen an der Schlossbrücke bekrönt.
Was die wohl erzählen könnten von den Königen und Königinnen von Hannover?
Unsere Führung "Rund um das Leineschloss" lässt tief in diese hochherrschaftliche Vergangenheit blicken.

HannoVERBLÜFFT: Heiligers Brunnen


Haben Sie schon einmal vom Heiligers Brunnen gehört?

In der Eilenriede in Kleefeld steht ein Brunnenstein, den Bürgermeister Ernst August Heiliger 1794 aufstellen und an drei Seiten beschriften ließ. Angeblich war es einmal eine labende Schwefelquelle „Gottheit wohnt inne dem Born, trinkend schöpfte daraus Heiliger einstmals“ so soll die Übersetzung des Lateinischen auf einer Seite lauten.

HannoVERBLÜFFT: Hinter dem Hauptbahnhof von Hannover....


Wussten Sie, dass hinter dem Hauptbahnhof bis 1964 das Gerichtsgefängnis stand?

Ein gewaltiger Baukomplex aus rotem Backstein auf kreuzförmigem Grundriss. Die hohe Gefängnismauer war für die Bevölkerung omnipräsent. Der berühmteste Häftling während der 90 Jahre seiner Existenz war wohl Fritz Haarmann, der im Gefängnishof geköpft wurde. Aber auch in den Jahren des NS-Regimes saßen hier Prominente wie Otto Brenner und Ernst Thälmann ein.

Mehr erfahren Sie bei der Führung „Hinterm Bahnhof wohnt man nicht“!

HannoVERBLÜFFT: Rühmkorff


In seinem Roman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ erwähnt Jules Verne die Rühmkorffsche Lampe. Erfunden hat sie Heinrich Daniel Rühmkorff. Aber nicht als portable Lichtquelle, sondern als Funkeninduktor. Rühmkorff hat übrigens in der Calenberger Neustadt gewohnt. Wenn Ihr mehr über ihn und über den abwechslungsreichen Stadtteil erfahren möchtet, dann kommt doch mit. Die Führung heißt „Zwischen Leine und Ihme – Die Calenberger Neustadt“

HannoVERBLÜFFT: Der Wunschbrunnen


Kennen Sie diesen Messingring in der Altstadt von Hannover?
Dieser ist an dem Brunnen auf dem Holzmarkt angebracht.
Die Legende sagt, dass alle Wünsche in Erfüllung gehen, wenn man den Ring 3x links herum dreht.
Haben Sie es auch schon ausprobiert?

HannoVERBLÜFFT: Die Schutzherren der Marktkirche


Die Marktkirche. Ein Wahrzeichen Hannovers ist sie und gehört einfach dazu. Sie ist eine heilige Kirche mit zwei Schutzherren, diese „ecclesia sanctorum Jacobi et Georgii“. Warum braucht sie zwei? Sicher ist sicher, eine so große Kirche kommt mit einem nicht aus. Aber früher, vor mehr als 700 Jahren da war alles anders – nicht besser, denn damals gab es die Pest, die Hannover in Wellen heimsuchte.

Bei unserer Führung „Kirchen, Klöster und Konvent“ erfahren Sie mehr!

HannoVERBLÜFFT: Der Georgspalast


Haben Sie schon einmal vom Georgspalast gehört?
Es ist das GOP und ein Varieté. Vor 100 Jahren war es ein trendiges Tanzcafé.
Jazz im Stil von Ella Fitzgerald und Louis Armstrong war angesagt. Man tanzte Foxtrott und Charleston, Balboa, Black Bottom und natürlich Shimmy. Konservative Sittenwächter befürchteten, dass diese Tänze rauschhafte Ektase auslösen.

Bei unserer Führung „Aufruhr, Aufbruch, Anna Blume“ können Sie noch mehr und Spannendes aus den „Goldenen Zwanzigern“ erfahren!

HannoVERBLÜFFT: Die Fahnenhalter am Landtag


Haben Sie schon einmal die Fahnenhalter am Landtag entdeckt?
Seltsame Gebilde sieht man an der Fassade des Plenarsaals. Sind es Kunstwerke? Ja, sie sollten die kahle Wand verschönern. Die hatte man als zu nackt empfunden als 1962 das Regierungsgebäude bezogen wurde. Denn 1962 war der Wiederaufbau des ehemaligen Schlosses zum Parlamentsgebäude des neu gegründeten Landes Niedersachsen beendet worden. 100.000 DM haben Sonnenwind, Sturmwind und Regenwind gekostet – die Fahnenhalter für die offizielle Beflaggung.

Eine unserer Führungen, „City Hektik und Historie“, macht Station am Landtagsgebäude.

HannoVERBLÜFFT: Ein vergessener Stadtteil


Wir fangen mit - man könnte fast sagen - einem vergessenen Stadtteil an. 

Alle Stadtteile Hannovers haben ihren ganz eigenen Charakter. Zwei von ihnen werden allerdings gern vermischt, einer von ihnen dabei sogar ganz vergessen: die Oststadt ist ein kleiner, aber eigenständiger Stadtteil hinterm Bahnhof. Er gehört nicht zur List, auch wenn die „Lister Meile“ die beiden Stadtteile verbindet. Am Weißekreuzplatz finden wir ganz unterschiedliche Hinweise auf Geschichte und Geschichten der Oststadt: "Weißekreuz-Stein", „Gorlebenstein", „Pavillon“, Bredero-Hochhaus. Und hier beginnt die „Meile zur List“.

Nach unserer Stadtteilführung „Familien, Töchter, Feldmarschälle“  behalten Sie die Oststadt mit Sicherheit in guter Erinnerung